News

Studium Universale

Das „Studium Universale“ der Nürnberger Universität zu Altdorf, von der INUA neu aufgelegt für das 21. Jahrhundert.

Mehr Informationen ...





Das ganze Studium auf hochschuldatenbank.com


Der Status Quo der Wissenschaften

Die Hochschuldatenbank beinhaltet den Status Quo der Wissenschaften und ihrer Studiengänge im deutschsprachigen Raum wertfrei in Form einer Datenbank. Die Datenbank ist gemeinnützig, dient der Allgemeinheit und ist kostenlos. Die darin enthaltenen Informationen bieten Schulabgängerinnen und Schulabgängern sowie angehenden Studierenden eine Entscheidungshilfe und Orientierungsmöglichkeiten bei der Studienwahl. Auch für Studentinnen und Studenten, Akademikerinnen und Akademikern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Expertinnen und Experten aus Führung und Verwaltung der Hochschulen, die tagtäglich mit Konzeption, Struktur, Organisation und Umgestaltung von Studiengängen, Fächergruppen, Departments und Fakultäten zu tun haben, ist die Hochschuldatenbank einen Besuch wert. Sie finden hier detaillierte Informationen zu Studiengängen und Abschlüssen, Aufbau und Veränderungen innerhalb des Studiums, Struktur und Gliederung der Hochschulen.

Die Abbildung des Bologna-Prozesses

Darüber hinaus liegt der Wert der Inua-Datenbank in der Abbildung des Bologna-Prozesses und seiner Auswirkungen auf die Wissenschaften, Fachhochschulen und Universitäten. Die Initiative zur Vereinheitlichung des europäischen Hochschulraumes bis 2010 und das langfristige Ziel, sich innerhalb der wissenschaftlichen Forschung und Lehre und damit auch im weltweiten Wettbewerb an der Spitze zu etablieren, sind der Reihe nach im Lissabon-Abkommen (1997), in der Sorbonne-Erklärung (1998) und der Erklärung von Bologna (1999) festgehalten, konkretisiert und erweitert worden. Neben der Mobilität von Studierenden und Lehrenden und der Qualitätssicherung des Angebots hat sich der Bologna-Prozess durch die Vereinheitlichung des Studienangebots im Geltungsbereich der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) ausgewirkt. Augenfällig sind die Veränderungen bei den Studienabschlüssen, die auf ein konsekutives, zweistufiges Modell, meist mit Bachelor- und Masterabschlüssen aus dem angelsächsischen Raum umgestellt wurden.

Das vollständige Studienangebot

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Akademikerinnen und Akademiker, Expertinnen und Experten, ganz allgemein dem Führungspersonal aus der Hochschulverwaltung liefern wir eine - soweit es möglich ist - vollständige Bestandsaufnahme des Studienangebots im deutschsprachigen Raum. Die Nutzer der Inua-Hochschuldatenbank erhalten dabei nicht nur einen Überblick über den Ist-Zustand des Studienangebots im laufenden Semester. Es ist auch der historische Entwicklungsprozess erfasst, dem die Studiengänge und Abschlüsse unterworfen sind.

Zudem recherchieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben den Websites der einzelnen Universitäten und Hochschulen auch die Seiten der Fakultäten, Departments, Fächergruppen und Studiengänge, informieren sich in Studien- und Prüfungsordnungen oder Studienplänen. Bislang stellt die Inua-Hochschuldatenbank die Daten von über 15.000 Studiengängen in Deutschland zur Verfügung, die mit akademischen Graden (an Universitäten und Fachhochschulen) abschließen. Durch Recherche und Aktualisierung kommen immer wieder neue Datensätze hinzu. Wir halten unsere Nutzer auf dem neuesten Stand. Unser Administrator verzeichnet bis zu 20.000 Zugriffe pro Monat auf die Inua-Hochschuldatenbank.

Die Inua-Hochschuldatenbank hat sich immer mehr zu einem Instrument der Orientierung und Entscheidungsfindung unter Abiturientinnen und Abiturienten entwickelt, als Informations- und Rechercheportal für Studentinnen und Studenten, als Überblicksmöglichkeit für Akademikerinnen und Akademiker, für das gesamte Lehrpersonal, als Vergleichs- und Entscheidungshilfe in den Hochschulverwaltungen.

Bildung und Studium im deutschsprachigen Raum

Unsere Informationen erstrecken sich nicht nur auf das Studienangebot in Deutschland, sondern auf den gesamten deutschsprachigen Raum. Schon lange gelten verschiedene Universitäten und Fachhochschulen in Österreich, Norditalien und der Schweiz als Geheimtipp nicht nur unter deutschen Abiturientinnen und Abiturienten, Studentinnen und Studenten. Viele junge Studierende aus Österreich, Norditalien und der Schweiz und anderer angrenzender Staaten studieren in Deutschland. Auf diese grenzüberschreitende Ausweitung des Studiums und die Vernetzung des Studienangebots zwischen deutschsprachigem Raum und angrenzendem Europa hat die Inua-Hochschuldatenbank reagiert.

Immer mehr Studienbewerberinnen und Studienbewerber, Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Studierende, die den Hochschulort oder den Studiengang wechseln, definieren Universität und Fachhochschule über die reine Ausbildung zur Berufsfähigkeit hinaus. Studienabbrecher erhoffen sich durch bessere Informationen einen neuen Anlauf zur akademischen Ausbildung. Dazu nutzen Akademikerinnen und Akademiker, Managerinnen und Manager, große Teile des Führungspersonals allgemein Möglichkeiten im Sinne des „lebenslangen Lernens“, Berufstätige suchen nach Chancen der Weiterbildung. Die Inua-Datenbank stellt auch diesen Gruppen mit ihrem Angebot umfangreiche Informationsmöglichkeiten zur Verfügung. Uns geht es darum, dass alle Nutzerinnen und Nutzer ihre Informationen, ihren individuellen Weg finden, um ihre Chancen und Potenziale ausschöpfen zu können.

Sprungbrett für Akademiker

Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Inua-Hochschuldatenbank beteiligt sind, kommen sowohl aus Deutschland als auch aus Staaten der EU, der ehemaligen Sowjetunion (Ukraine, Georgien, Kasachstan etc.), aus dem arabischen Raum oder aus Südamerika. Sie sind durchwegs Akademikerinnen und Akademiker und können auf ein vielfältiges, wissenschaftliches Vorwissen zurückgreifen. Alle haben ein Hochschulstudium absolviert, mit verschiedenen akademischen Graden abgeschlossen. Dazu können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichste Fachkompetenzen und Berufserfahrung vorweisen.

Die Inua verschafft ihnen eine angemessene Tätigkeit in einem akademischen Umfeld und eine Auseinandersetzung mit komplexen wissenschaftlichen Fragestellungen. Sie gibt den Beteiligten die Möglichkeit, Fähigkeiten und Kompetenzen in ein Datenbankprojekt einzubringen und innerhalb verschiedener Projektphasen und klarer Arbeitsaufträge zu erweitern. Die wissenschaftlichen Assistentinnen und Assistenten erledigen Informationsbeschaffung, Erfassung, Strukturierung und Programmierung, Organisation und Präsentation des gesamten Datenmaterials, sichern Existenz und Betrieb der Hochschuldatenbank, tragen Inhalte und Nutzen nach außen in die Öffentlichkeit.

Die Arbeit an der Datenbank verhilft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu neuen (beruflichen) Erfahrungen innerhalb eines konkreten Projekts, erweitert persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen innerhalb interkultureller Teams, eröffnet Chancen und Möglichkeiten der Kooperation und interdisziplinärer Kommunikation. Die Hochschuldatenbank zeigt neue persönliche und berufliche Perspektiven auf, aktiviert Wissen und Möglichkeiten der Beteiligten. Die Kontakte innerhalb des Inua e.V., zum Umfeld von Forschung und Lehre, zu Institutionen und Unternehmen ermöglichen Orientierungsmöglichkeiten und bergen konkrete Berufschancen.

Die Hochschuldatenbank auf dem neuesten Stand

Die Vereinheitlichung der Bezeichnung von Studiengängen und Abschlüssen führt (vorübergehend) auch zu einer Heterogenität im Studienangebot. Je nach Hochschule, zuständigem Ministerium oder begleitenden gesetzlichen Reformen blieben eine Reihe von Studiengängen und Abschlüssen unverändert bestehen, andere Wissenschaften wurden mit ihren Studiengängen dem Bologna-Prozess unterworfen. In einem Fall besteht der Diplom-Politologe in dieser Bezeichnung also fort, im anderen Fall steht am Ende des Studiengangs der Bachelor- und darauf aufbauend ein Master-Abschluss. An anderen Universitäten wurde die Politologie wiederum vollkommen neu strukturiert oder in neuen Fächergruppen und Zusammenstellungen organisiert.

Dies nur als ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten von Veränderungen in der deutschen Hochschullandschaft. Hinzu kommt die größere Autonomie der Hochschulen, deren eigene (internen) Anpassungen, Reformen und Veränderungen. Zweifellos führt der Bologna-Prozess also zu einem Wandel in der Tradition und Kultur an deutschen Hochschulen und auch innerhalb der einzelnen Wissenschaftsdisziplinen. Durch die regelmäßige Aktualisierung wurden die neuesten Entwicklungen und Tendenzen von Anfang an in der Inua-Hochschuldatenbank dokumentiert. Für die Inua ist es selbstverständlich, dass wir den Nutzern unserer Datenbank auch die Studiengänge nicht vorenthalten, die auslaufen werden, in die man sich (bald) nicht mehr immatrikulieren kann.